Unsere Vereinsgeschichte

Es begann alles mit einem Selbstverteidigungskurs im Jahre 1985. Damals waren ca. 20 Teilnehmer dabei, unter anderem Maria Laschinger, Gerald und Monika Davidenko sowie Lothar Davidenko. Diese vier trieben auch die Gründung des Dojos in Dingolfing voran. Damals wurde zwar in Dingolfing trainiert, die Mitglieder gehörten jedoch zum TUS Pfarrkirchen.

Schließlich wurde 1985 der VSK (VSK - Karate-Verband Niederbayern e.V.) gegründet, welchem dann auch das Dojo Dingolfing unter der Leitung von Maria Laschinger angehörte. Als Cheftrainer des Vereins waren Hubert Girschitzka und Manfred Schmoigl für die Trainerausbildung sowie das Training in den Dojos verantwortlich. Der Vereinssitz war in Passau.

Zwischen 1986 und 1988 stießen Sigrid Schulda, Armin Gabler, Marianne Giglberger und Klaus Asmuss zum Dojo Dingolfing. Armin und Sigrid nahmen von den späten 80ern bis Mitte der 90er Jahre äußert erfolgreich auf bayerischer und deutscher Ebene am Turniergeschehen teil.

Lehrgang 1996 mit Sensei Fugazza

Eingegliedert war man anfangs auf nationaler Ebene im S.K.I.D. (Shotokan Karate International Deutschland) mit Nationaltrainer Akio Nagai. 1991 erfolgte dann die Loslösung vom S.K.I.D. und der Wechsel zum von Manfred Schmoigl gegründeten DTKV (Deutscher Traditioneller Karate Verband; www.dtkv.de), welcher dem Weltverband ITKF (International Traditional Karate Federation; www.itkf.com) angeschlossen ist.

1995 feierte der VSK 10jähriges Jubiläum mit 8 Mitgliederdojos und ca. 700 Mitgliedern. Dem VSK standen damals ca. 30 Trainer (davon 14 Schwarzgurte) zur Verfügung.

1993 wurde das Trainingsangebot erweitert. Es fand der erste Kinder-Anfängerkurs unter Leitung von Roland Erdreich in Dingolfing statt. Das Angebot für Kinder erwies sich mit bis zu 80 Teilnehmern pro Anfängerkurs als Volltreffer und so wurden innerhalb kurzer Zeit mehrere Gruppen notwendig, welche bis 1999 von Roland Erdreich und später auch bis 2005 von Heribert Schambeck trainiert wurden. Als Assistenztrainerinnen waren Maria Laschinger, Marianne Giglberger und Sigrid Schulda mit Begeisterung bei der Sache. 2001 übernahm Guido Kratzer einen Teil der Kinder-Gruppen, welche er 2005 komplett übernahm und seither mit Begeisterung leitet.

Anfängerkurs 1998 mit Heribert Schambeck und Roland Erdreich

Kindertraining mit Guido Kratzer

Ein Höhepunkt war mit Sicherheit die ETKF-Europameisterschaft in Passau am 4. und 5. Juni 1994. Bei der von Hubert Girschitzka, Manfred Schmoigl, Reinhard Roick und Hermann Gaßner organisierten Veranstaltung waren viele Dingolfinger Mitglieder als freiwillige Helfer in den verschiedensten Bereichen (u.a. Bewirtung, Organisation, Herstellung von Wettkampfmaterialien) beteiligt. Die Pfarrkirchnerin Elisabeth Preißer wurde Vize-Europameisterin im Kumite-Einzel, Josef Neuberger und Guido Kratzer gewannen die Bronzemedaille im Mannschaftskumite. Alle drei gehörten damals dem TUS Pfarrkirchen und dem Trainerteam des VSK an, genauso wie die Organisatoren der EM.

Nach einigen Ärgernissen kam es schließlich zum Zerwürfnis zwischen Manfred Schmoigl und Hubert Girschizka. Als Folge war Manfred ab ca. 1995 alleine als Cheftrainer für den VSK zuständig.

1997 schließlich löste sich der VSK aufgrund diverser Unstimmigkeiten auf und die einzelnen Dojos gründeten eigene Vereine. So wurde auch der TSKV Dingolfing - Deshi e.V. nach viel Vorarbeit durch Armin Gabler am 9. Dezember 1997 aus der Taufe gehoben. Die Gründungsversammlung fand in adventlicher Stimmung in Maria Laschingers Wohnzimmer bei Glühwein, Lebkuchen und Plätzchen statt. Aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit als Dojoleiterin wurde Maria dann auch als 1. Vorstand gewählt, 2. Vorstand wurde Sabine Klostermeier.

Vereinsgründung 1997

Maria führte den Verein mit viel Engagement, Humor und guter Laune durch die Anfangsjahre. Im Jahre 2003 schließlich erklärte Maria nach fast 20 Jahren als Dojoleiterin ihren Rückzug als 1. Vorstand. Sabine Klostermeier, bis dahin 2. Vorstand, rückte nach. 2012 übernahm Conny Fries die Leitung des Vereins.